Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: In meinem Abbinder zu den Artikeln weise ich seit Kurzem explizit auf die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) hin. Für mich war es von Beginn dieses Projekts an wichtig, offen damit umzugehen, dass Grand Prix Geschichte eine Synthese aus historischer Leidenschaft und modernster Technik ist.
Hier möchte ich euch einen tieferen Einblick geben, warum und wie KI dieses Projekt unterstützt.
Warum verwende ich KI?
KI ist ein Werkzeug, das unsere Welt verändert. In meinem Hauptberuf ist es essenziell, ein tiefes Verständnis für diese Technologien zu entwickeln. Diese Seite ist mein Labor: Hier verbinde ich meine Begeisterung für die Formel-1-Historie mit der Erforschung digitaler Möglichkeiten.
Mein Ziel ist es, die unzähligen Geschichten und Anekdoten, die im englisch-, französisch- oder niederländischsprachigen Raum bereits exzellent dokumentiert sind, auch im deutschsprachigen Raum digital zugänglich zu machen. Um diese enorme Menge an Wissen zu sichten und aufzubereiten, ist KI für mich als Einzelprojekt-Betreiber ein unverzichtbarer Assistent.
Wie entsteht ein Artikel?
Keine Sorge: Die Artikel auf dieser Seite sind keine seelenlosen Kopien. Der Prozess ist journalistisch geprägt:
- Recherche: Ich nutze internationale Quellen und meine umfangreiche private Print-Bibliothek aus Büchern und Magazinen als Basis.
- Strukturierung: Die KI hilft mir dabei, aus diesen Dossiers und Recherchen eine rote Linie zu ziehen und den Fokus der Erzählung zu schärfen.
- Feinschliff: Die KI unterstützt bei der Korrektur, schlägt Ergänzungen vor oder optimiert die Platzierung von weiterführenden Links – ähnlich wie moderne Schreibprogramme es heute bereits tun.
- Faktencheck: Die inhaltliche Kontrolle bleibt immer bei mir. Ich setze den Rahmen, die KI hilft bei der handwerklichen Umsetzung.
Technik hinter den Kulissen
Auch bei der Programmierung der interaktiven Module greife ich auf KI-Unterstützung zurück. Da ich kein hauptberuflicher Programmierer bin, hilft mir die KI dabei, meine Visionen für den HTML-Aufbau und die Benutzerfreundlichkeit technisch sauber umzusetzen.
Die Bilder: Kunst statt Archivfotos
Hierzu habe ich bereits Feedback erhalten, und die Antwort ist simpel: Urheberrecht und Kosten. Echte historische Formel-1-Aufnahmen sind ein wertvolles Gut. Die Lizenzgebühren großer Bildagenturen liegen oft im vierstelligen Bereich – für ein privates Hobby-Projekt ist das finanziell nicht darstellbar.
Stattdessen habe ich mich für einen eigenen künstlerischen Weg entschieden: Ich lasse die Illustrationen passend zum Artikel im Ligne-Claire-Stil erstellen (inspiriert von Klassikern wie Tim und Struppi oder Michel Vaillant). Hierfür nutze ich Tools wie Google Gemini oder ChatGPT. Diese Bilder sind keine „gefälschten Fotos“, sondern bewusste grafische Interpretationen der Geschichte.
Warum dieser Aufwand?
Weil es Spaß macht. Weil es spannend ist, Technologie und Motorsport-Liebe zu verknüpfen. Und weil ich davon überzeugt bin, dass Transparenz die Basis für Vertrauen ist.
Die EU-Rechtsprechung (EU AI Act) wird eine solche Kennzeichnung in naher Zukunft ohnehin von allen verlangen. Ich baue hier proaktiv vor, um Grand Prix Geschichte rechtlich sicher und ethisch sauber für die Zukunft aufzustellen.