Der stille Architekt der F1
Gustav Brunner: Der Ingenieur, der als „Meister des Underdogs“ Legenden schuf.
Anfänge bei ATS (1983–1984)
Durchbruch mit dem ATS D6 und D7. Innovation: Das Monocoque als tragende Außenhaut – ein Design, das Ferrari später übernahm.
Ferrari & Rial (1986–1988)
Chefdesigner des F1/87 bei Ferrari. Später der Rial ARC1 („Der kleine blaue Ferrari“), der sensationell Platz 4 in Detroit holte.
Leyton House (1989–1992)
Zusammenarbeit mit Newey. Brunners B-Version des CG901 führte fast zum Sieg beim Frankreich GP 1990.
Minardi (1993, 1997–2001)
Meister der Effizienz. Der M01 besiegte mit minimalem Budget das BAR-Millionenteam dank Magnesium-Getriebe.
Toyota (2001–2005)
Höhepunkt der Karriere. Der TF105 holte 88 Punkte und Platz 4 in der WM – das erfolgreichste Toyota F1 Auto.
Hall of Fame
Ferrari F1/87
Schnell, aggressiv, ein Siegertyp.
Minardi M193
Maximale Punkte mit minimalem Budget.
Toyota TF105
Das Meisterstück der Zuverlässigkeit.
„Wir haben sehr wertvolle Leute in diesen Autos sitzen, und man muss ihnen die Chance geben, Fehler zu machen.“— Gustav Brunner
